Інформація про сигнали сирени
Ми всі співпереживаємо трагічні події в Україні.
Хотіли б поінформувати вас про поширену практику у нашому місті, яка не повинна викликати у вас занепокоєння. Сирени використовуються для сповіщення добровільної пожежної дружини. Таким чином, звуки сирени служать сигналом сповіщення для пожежної дружини у випадку пожежі, нещасного випадку або необхідності надання загальної допомоги.
Ваша пожежна команда Egestorf
Информация о сигналах сирены
Уважаемые дамы и господа,
Мы все сопереживаем трагические события в Украине.
Хотели бы информировать вас о распространенной практике в нашем городе, которая не должна вызывать у вас обеспокоенности. Сирены используются для оповещения добровольной пожарной дружины. Таким образом, звуки сирены выступают сигналом оповещения для пожарной дружины в случае пожара, несчастного случая или необходимости оказания общей помощи.
Ваша пожарная команда Egestorf
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Ereignisse in Ihrem Land, der Ukraine, bewegen uns alle. Wir möchten Sie über ein in unserem Umland üblichen Vorgang informieren, der Sie bitte nicht verunsichern soll.
Die Freiwillige Feuerwehr wird hier unter anderem über Sirenensignale alarmiert. Beim Ertönen von Sirenensignalen handelt es sich daher um einen Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr wegen eines Brandes, eines Unfalls oder einer allgemeinen Hilfeleistung.
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Über 150 Einsätze in der Samtgemeinde Hanstedt
(jma/fba) SG Hanstedt. In den Morgenstunden des 17. Februar erreichte das Sturmtief „Ylenia“ auch die
Samtgemeinde Hanstedt. Die Samtgemeindefeuerwehr war vorbereitet und hatte bereits die kommunale
Einsatzleitung (KEL) im Gerätehaus Hanstedt eingerichtet. Die KEL soll die Leitstelle des LK Harburg bei großen Einsatzlagen entlasten. Von der Leitstelle erhalten die kommunalen Einsatzstellen ihre Einsatzaufträge. Diese disponieren dann die Einsatzkräfte. Der erste Einsatz erfolgte gegen 07:30 Uhr. Dann ging es Schlag auf Schlag weiter. Umgestürzte Bäume blockierten Straßen oder drohten umzufallen. In Hanstedt drohte eine Lüftungsanlage vom Dach zu stürzen und ein Dach abgedeckt zu werden. An einer Bahnstrecke bei Marxen war ein Baum auf die Oberleitung gestürzt und in Brand geraten. Überflutete Straßen durch Starkregen gehörten ebenfalls zum Einsatzspektrum. Am Nachmittag beruhigte sich der Sturm, bis dahin hatten die Feuerwehren mehr als 35 Einsatzstellen abgearbeitet. Die Feuerwehrfrauen- und Männer konnten erstmal durchatmen, denn mit dem Namen „Zeynep“ kündigte sich das nächste Orkantief an. Dieses sollte mit noch mehr Windstärken über Norddeutschland hereinbrechen. Am Freitagnachmittag des 18.Februar wurde die KEL wieder eingerichtet. Die Windböen nahmen zu und der erste Einsatz ließ nicht lange auf sich warten. Gegen 17:20 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem umgestürzten Baum in Egestorf aus. Nun erfolgten die Einsätze im Minutentakt. Durch die aufgeweichten Böden und durch den vorherigen Sturm geschädigte Bäume stürzten jetzt reihenweise um. Nicht nur die Landstraßen waren betroffen, sondern auch die Autobahn A7. Hier kam es durch umgestürzte Bäume zu einem Verkehrsunfall. Glücklicherweise blieb es nur bei Blechschäden. Zu den weiteren Einsätzen gehörten ein Bauzaun auf der Straße in Sahrendorf. In Hanstedt sicherte die Feuerwehr lose Dachziegel, ein herumfliegendes Gartenhaus und lose Rollladen. Wieder wurden auch einige Gebäude durch umgestürzte Bäume beschädigt. Den Höhepunkt der Windstärken erreichte der Sturm am 19. Februar ab 0:00 Uhr. Bis zum Mittag hatte sich der Wind gelegt. Vom Abend des 18. Februar bis zum Mittag des 19. Februar wurden die 15 Ortsfeuerwehren von der KEL zu 110 Einsätzen alarmiert. Am Nachmittag drohte an der Autobahnunterführung Brackel, in Richtung Holtorfsloh, ein Baum auf die A7 zu stürzen. Während die Brackeler Einsatzkräfte von der Landstraße aus mit der Beseitigung begannen, wurde auf der A7 der Baum von der Drehleiter der Winsener Feuerwehr bearbeitet.
Die Brackeler übernahmen die Verkehrsabsicherung der Drehleiter auf der Autobahn. Die Autobahn wurde während der Arbeiten kurzzeitig in Richtung Süden voll gesperrt. Eine weitere Herausforderung für die Samtgemeindefeuerwehr ist zum Glück nicht eingetreten. Aufgrund der, die durch den Sturm entstandenen steigenden Wasserstände an der Elbe, wurden vom Kreisbrandmeister die Deichverteidigungszüge der Kreisbereitschaft in Alarmbereitschaft versetzt. Falls der Alarm ausgelöst worden wäre, hätte dies zu Folge gehabt, dass 11 von 15 Wehren unserer Samtgemeinde zum Einsatz an die Elbe gefahren wären. Dieser Einsatz wäre mit den Mannschaftstransportfahrzeugen abgewickelt worden. Die taktischen Einsatzfahrzeuge wären vor Ort geblieben. Da sich die Hochwasserlage an der Elbe schnell entspannte, kam es nicht zur Alarmierung.
Durch die beiden Unwetterlagen haben alle 15 Ortswehren etwa 150 Einsätze gefahren. Vermutlich waren es sogar noch mehr. Der Gemeindebrandmeister Arne Behrens und sein Stellvertreter Sebastian Seier bedanken sich bei allen Wehren und der KEL-Gruppe für die professionelle Arbeit. Es war ihnen eine Freude zu sehen, wie gut und professionell unsere Wehren aufgestellt sind und ihr Handwerk verstehen. Dies hat sie als Einsatzleiter in diesen extremen Wetterlagen enorm unterstützt.
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Neue Einsatzbekleidung für die 15 Ortswehren der Samtgemeinde Hanstedt
Die ersten 230 Sätze wurden pünktlich zu Weihnachten ausgeliefert
(fba) Hanstedt. Über neue Einsatzkleidung dürfen sich die Mitglieder der 15 Ortswehren der Samtgemeinde Hanstedt freuen. Die ersten 230 Sätze wurden jetzt, pünktlich zu Weihnachten, an die Einsatzkräfte ausgegeben. Zunächst bekommen alle Atemschutzgeräteträger je eine neue Einsatzhose und eine neue Einsatzjacke, um auch zukünftig im Einsatz den bestmöglichen Schutz zu gewährleisten. „Die Sicherheit beim Einsatz fängt bei der eigenen Schutzkleidung der Feuerwehrkamerad*innen an!“, so der Samtgemeindebürgermeister Olaf Muus.
Die neue Schutzkleidung wurde von der Firma Texport aus Österreich hergestellt. Hierzu wurde jedes einzelne Mitglied vermessen, um für jeden die exakt passende Größe herauszufinden. Die Übergabe der Kleidungsstücke fand nun im Feuerwehrgerätehaus in Hanstedt statt. Björn Baumann von der Firma Texport gab jedem Träger eine detaillierte Einweisung in Handhabung und Pflege. „Es ist uns wichtig, dass ihr euch auf eure persönliche Schutzausrüstung verlassen könnt!“, so Baumann bei der Einweisung. Die Einweisung fand dabei unter coronakonformen „2G+“ Bedingungen und in insgesamt drei Gruppen statt. Alle Kleidungsstücke wurden im Vorwege von Mitgliedern der FF Hanstedt vorsortiert.
Bereits Anfang des Jahres 2018 begann der Zeugwart der Samtgemeindefeuerwehr, Stefan Lodders, mit der Suche nach einer neuen Einsatzkleidung. Die Anforderungsliste war dabei lang: eine gute Sichtbarkeit bei Dunkelheit und natürlich die Einhaltung der aktuellen Sicherheitsvorschriften waren wichtige Kriterien der Auswahl. Weiterhin sollte eine zweite Brusttasche vorhanden sein, um Funkgerät und Lampe verstauen zu können. Nach diversen Vorgesprächen, Tragetests und Ausschreibungen hat schlussendlich die Firma Texport den Zuschlag bekommen, alle Mitglieder der Samtgemeinde neu auszustatten. In insgesamt vier Runden werden in diesem und in den kommenden Jahren Jacken und Hosen beschafft. Die Samtgemeinde stellt hierfür Mittel in Höhe von knapp einer halben Million Euro bereit. „Allein die erste Tranche mit 230 Sätzen hat rund 200.000€ gekostet!“, so der Sachbearbeiter Maik Sauer.
„Ein großer Dank geht an Zeugwart Stefan Lodders, der mehr als 100 Stunden ehrenamtlicher Arbeit in die neue Schutzkleidung gesteckt hat!“, so der stellvertretende Gemeindebrandmeister Sebastian Seier. „Wir bedanken uns auch ganz besonders beim Rat der Samtgemeinde und bei der Samtgemeindeverwaltung für die Unterstützung!“, ergänzte Gemeindebrandmeister Arne Behrens. Mit der neuen Schutzkleidung ist die Samtgemeindefeuerwehr auch zukünftig gut für den Ernstfall gerüstet!

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