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Nachrichten

Neue Einsatzbekleidung für die 15 Ortswehren der Samtgemeinde Hanstedt

Neue Einsatzbekleidung für die 15 Ortswehren der Samtgemeinde Hanstedt
Die ersten 230 Sätze wurden pünktlich zu Weihnachten ausgeliefert
(fba) Hanstedt. Über neue Einsatzkleidung dürfen sich die Mitglieder der 15 Ortswehren der Samtgemeinde Hanstedt freuen. Die ersten 230 Sätze wurden jetzt, pünktlich zu Weihnachten, an die Einsatzkräfte ausgegeben. Zunächst bekommen alle Atemschutzgeräteträger je eine neue Einsatzhose und eine neue Einsatzjacke, um auch zukünftig im Einsatz den bestmöglichen Schutz zu gewährleisten. „Die Sicherheit beim Einsatz fängt bei der eigenen Schutzkleidung der Feuerwehrkamerad*innen an!“, so der Samtgemeindebürgermeister Olaf Muus.
Die neue Schutzkleidung wurde von der Firma Texport aus Österreich hergestellt. Hierzu wurde jedes einzelne Mitglied vermessen, um für jeden die exakt passende Größe herauszufinden. Die Übergabe der Kleidungsstücke fand nun im Feuerwehrgerätehaus in Hanstedt statt. Björn Baumann von der Firma Texport gab jedem Träger eine detaillierte Einweisung in Handhabung und Pflege. „Es ist uns wichtig, dass ihr euch auf eure persönliche Schutzausrüstung verlassen könnt!“, so Baumann bei der Einweisung. Die Einweisung fand dabei unter coronakonformen „2G+“ Bedingungen und in insgesamt drei Gruppen statt. Alle Kleidungsstücke wurden im Vorwege von Mitgliedern der FF Hanstedt vorsortiert.
Bereits Anfang des Jahres 2018 begann der Zeugwart der Samtgemeindefeuerwehr, Stefan Lodders, mit der Suche nach einer neuen Einsatzkleidung. Die Anforderungsliste war dabei lang: eine gute Sichtbarkeit bei Dunkelheit und natürlich die Einhaltung der aktuellen Sicherheitsvorschriften waren wichtige Kriterien der Auswahl. Weiterhin sollte eine zweite Brusttasche vorhanden sein, um Funkgerät und Lampe verstauen zu können. Nach diversen Vorgesprächen, Tragetests und Ausschreibungen hat schlussendlich die Firma Texport den Zuschlag bekommen, alle Mitglieder der Samtgemeinde neu auszustatten. In insgesamt vier Runden werden in diesem und in den kommenden Jahren Jacken und Hosen beschafft. Die Samtgemeinde stellt hierfür Mittel in Höhe von knapp einer halben Million Euro bereit. „Allein die erste Tranche mit 230 Sätzen hat rund 200.000€ gekostet!“, so der Sachbearbeiter Maik Sauer.
„Ein großer Dank geht an Zeugwart Stefan Lodders, der mehr als 100 Stunden ehrenamtlicher Arbeit in die neue Schutzkleidung gesteckt hat!“, so der stellvertretende Gemeindebrandmeister Sebastian Seier. „Wir bedanken uns auch ganz besonders beim Rat der Samtgemeinde und bei der Samtgemeindeverwaltung für die Unterstützung!“, ergänzte Gemeindebrandmeister Arne Behrens. Mit der neuen Schutzkleidung ist die Samtgemeindefeuerwehr auch zukünftig gut für den Ernstfall gerüstet!

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Fit for Fire

Fit For Fire Fighting bei der Feuerwehr Egestorf
(asc) 03.12.2021. Viele Feuerwehren in Deutschland sind aus Männer-Turnvereinen entstanden,
denn schon damals war es den Gründungsmitgliedern bewusst, dass die Arbeit bei der Feuerwehr
eine hohe körperliche Fitness erfordert. Die heutigen Anforderungen gerade an
Atemschutzgeräteträger sind deutlich gestiegen, weshalb sich unser Sport-Übungsleiter Tim
Rautenberg entschlossen hat, den Feuerwehrsport bei uns anzubieten. Nur so haben wir die
Möglichkeit die Atemschutztauglichkeit dauerhaft zu erhalten. Außerdem fördert Sport die
Teamfähigkeit und wirkt sich positiv auf den Gesundheitszustand aus.
Der Feuerwehrsport dient auch dazu, die Kameraden durch gezieltes Training auf den
anspruchsvollen Einsatz vorzubereiten und vor den Gefahren einer körperlichen Überlastung zu
schützen.
Die Sportgruppe trifft sich einmal pro Woche für zwei Stunden am Feuerwehrhaus und absolviert
dort verschiedene Crossfit Stationen in denen die Ausdauer und Kraftausdauer trainiert wird.

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Sorgsamerer Umgang mit Kerzen kann Brände vermeiden

Die Feuerwehren in Deutschland informieren zu diesem ersten Adventswochenende über die Brandrisiken in der Vorweihnachtszeit: „Unachtsamkeit etwa beim
Umgang mit dem Adventskranz ist in dieser Zeit eine der häufigsten Ursachen für Zimmer- und Wohnungsbrände“, erklärt Frank Hachemer, Vizepräsident des
Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Er appelliert an die Umsicht der Bürger, Feuergefahren zu minimieren: Jedes Jahr ereignen sich in Deutschland in der
Adventszeit zahlreiche Brände, die durch den sorgsameren Umgang mit Kerzen vermieden werden könnten.
Hier die zehn Tipps des DFV für eine sichere Adventszeit:
1.Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen: Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins! Lassen Sie vor allem Kinder nicht mit offenen
Flammen alleine. Vielfach konnte keine Brandschutzerziehung in Präsenz etwa in Kindergärten durchgeführt werden – sprechen Sie mit Kindern stets über das
richtige Verhalten im Umgang mit Kerzen.
2. Auch wenn man sie häufiger als sonst verwendet und griffbereit haben möchte: Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem kindersicheren Platz
auf.
3. Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang) auf. Auch beim zusätzlichen Lüften sollte der Standort der
Kerzen sicher sein.
4. Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung.
5. Entzünden Sie Kerzen am Weihnachtsbaum von oben nach unten; löschen Sie sie in umgekehrter Reihenfolge ab.
6. Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und am Weihnachtsbaum rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird
zur Brandgefahr.
7. Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel (Wassereimer, Feuerlöscher, Feuerlöschspray) bereit.
8. Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden. Die elektrischen Kerzen sollten ein Prüfsiegel tragen, das den
VDE-Bestimmungen entspricht.
9. Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst die Tür
zum Brandraum, verlassen (mit Ihrer Familie) die Wohnung und alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112.
10. Rauchwarnmelder in der Wohnung verringern das Risiko der unbemerkten Brandausbreitung enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben.

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Übung Einsatzmeldung Verkehrsunfall

(asc) Schätzendorf.

TH1-Y Verkehrsunfall - Person unter Traktor eingeklemmt
So lautete die Übungseinsatzmeldung am vergangenen Dienstagabend (23.11.2021) für die Feuerwehren aus

Egestorf und Sahrendorf-Schätzendorf. An der Übungs-Einsatzstelle in Schätzendorf
angekommen, erkundete der stellvertretende
Ortsbrandmeister aus Egestorf Stefan Drewes die
Einsatzstelle. Auf den ersten Blick war bereits
eine Person zu erkennen, die unter dem rechten
Hinterreifen des Traktors im Bereich der Beine
eingeklemmt war. Innerhalb von Sekunden
entwickelte Stefan Drewes eine Einsatztaktik, wie die

Person schnellstmöglich und sicher gerettet werden kann. In einem nächsten Schritt gab der
stellvertretende Ortsbrandmeister die Einsatzbefehle an seine Trupps weiter
und gab so den
Startschuss für die technische Rettung des Patienten.

Im ersten Schritt wurde die Einsatzstelle abgesichert und ein weiterer Trupp sicherte den Traktor
gegen wegrollen und sonstiger Bewegung mit Unterlegkeilen und dem Fahrzeug-
Stabilisierungssystem Stab-Fast. Parallel wurde die Betreuung und medizinische Erstversorgung
des Radfahrers und des unter Schock stehenden Landwirt eingeleitet.
Zwei Einsatzkräfte, die einen Trupp bilden, haben die beiden Hebekissen eingesetzt und das
Fahrzeug langsam angehoben. Gleichzeitig hat einer weiterer Trupp den Traktor mit Holz unterbaut,
um ein unkontrolliertes absacken zu verhindern. Als die Beine des Radfahrers befreit waren, wurde
er mittels Rettungsbrett achsengerecht gerettet.
Im Anschluss der Einsatzübung gab es eine Nachbesprechung mit dem Ausbilder für Technische
Hilfe Claas Schünhof in dem alles angesprochen wurde, was gut gelaufen ist und was man beim
nächsten Mal noch besser machen könnte.
Diese realistischen Einsatzübungen sind sehr wichtig für die Feuerwehrfrauen und
Feuerwehrmänner damit die realen Einsätze, wo es um die Rettung von Menschenleben geht, alles
Hand in Hand funktioniert.

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Erfolgreiche Truppmannausbildung in der Samtgemeinde Hanstedt

37 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestanden Prüfung mit Bravour
(fba) Quarrendorf. Insgesamt 37 Teilnehmer der sogenannten „Truppmann 1 Ausbildung“ haben ihre Abschlussprüfung bestanden. In den vergangenen fünf Wochen wurden die Teilnehmer von ihren Ausbildern an drei Tagen in der Woche auf die Prüfung und vor allem auf das spätere „Feuerwehrleben“ vorbereitet. In der nun stattgefundenen Abschlussprüfung mussten die Teilnehmer ihre Praxisfähigkeiten beim Aufbau eines Löschangriffes unter Beweis stellen. Anschließend galt es, mündlich einige Fragen zu beantworten, bevor es dann in den abschließenden Theorietest mit 20 Ankreuzfragen ging. Alle Teilnehmer, darunter auch ein Mitglied der Feuerwehr Jesteburg, bestanden die Abschlussprüfung mit Bravour. Unter anderem konnte Kreisausbildungsleiter Ralf vom Lehn neun Mal die Note 1 vergeben. Fenja Beecken und Pia Ristau, beide aus der Freiwilligen Feuerwehr Marxen, bestanden mit 14,5 von 15 möglichen Punkten als Jahrgangsbeste. Kreisbrandmeister Volker Bellmann gratulierte allen Prüflingen zu den hervorragenden Leistungen. „Wir freuen uns sehr! Ihr seid die Zukunft!“, ergänzte Gemeindebrandmeister Arne Behrens. Gemeindeausbildungsleiter Philip Juraschek dankte seinem kompletten Ausbilderteam für die, wie in jedem Jahr, gute Ausbildung. Besonders sprach er dem Bewirtungsteam seinen Dank aus, das die Ausbilder und Teilnehmer über die gesamte Lehrgangszeit mit Speis und Trank versorgte.

2021 10 16 Abnahme TM1 Lehrgang Bild 1

 

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