Großeinsatz bei den Cyclassics
sonstige Einsaetze
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eingesetzte Kräfte
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Einsatzbericht
Landkreis Harburg Erneut haben die Feuerwehren des Landkreises Harburg am Sonntag anlässlich des großes Radrennens „Vattenfall Cyclassics" eine perfekte logistische Meisterleistung geleistet, auf dessen Südschleife auch große Teile des Landkreises Harburg durchquert wurden.
Von Sonntag morgen bis zum Mittag befuhren viele tausend Radsportler im sogenannten „Jedermann-Rennen" und im Anschluss viele Profiradsportler auch die Strecke quer durch den Landkreis Harburg. Wie schon in den letzten beiden Jahren wurde die Strecke komplett umgekehrt durchquert, d.h. die Sportler fuhren von Hamburg-Hausbruch kommend über die Gemeinde Rosengarten durch das Buchholzer Stadtgebiet, von dort weiter über Teile der Samtgemeinde Hanstedt, kamen wieder in der Samtgemeinde Jesteburg heraus, durchfuhren die Gemeinde Seevetal und dann wieder gen Hamburg. Gemeinsam mit 80 Kräften der Polizei sowie vielen Besatzungen von Rettungswagen des DRK und der JUH hatten die 350 eingesetzten Feuerwehrleute aus 21 Feuerwehren des Landkreises Harburg in bewährter Manier dieses Radrennen begleitet und gesichert. In erneut sehr guter Zusammenarbeit aller beteiligten Kräfte wurden Streckensperrungen auf allen Streckenabschnitten im Landkreis Harburg organisiert und durchgeführt.
Leider gab es auch in diesem Jahr wieder einmal kleinere Scharmützel mit uneinsichtigen Autofahrern, die entsprechende Sperrungen nicht verstehen wollten und diese umfahren wollten. Mehrfach musste von Seiten der Feuerwehr die Polizei zur Hilfe gerufen werden, um solche Stresssituationen zu beheben. Gern nahmen einige Radfahrer die Hilfe der Feuerwehren an der Strecke in Anspruch. Kleinere Reparaturen an defekten Fahrrädern wurden ohne großes Aufhebens von Feuerwehrleuten vor Ort behoben, so dass die betreffenden Radfahrer ihre Rennen weiterfahren konnten. Leider mussten die Kräfte der Feuerwehr auch mehrfach bei Stürzen und den daraus resultierenden Verletzungen tätig werden. Unter anderem in Ehestorf, Holm, Jesteburg und Sieversen mussten die Feuerwehrkräfte erstversorgend tätig werden und die gestürzten Radfahrer bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes versorgen. Zumeist handelte es sich bei den Verletzungen und Handgelenks-, Schulter- und Kopfverletzungen, die behandelt wurden.
In manchen Orten hatten die Feuerwehren kleine Straßenfeste für die vielen hundert Zuschauer eingerichtet, die die Angebote dankend annahmen. Geleitet und gelenkt wurden alle eingesetzten Kräfte von der gemeinsamen Einsatzleitung von Polizei und Feuerwehr, die an der Feuerwache in Buchholz ihre Zelte aufgeschlagen hatte und dort alle Anforderungen für die Rettungswagen, den so genannten Besenwagen oder auch zusätzliche Straßenabsperrma0nahmen in die Wege leitete. Bis in die Mittagsstunden waren die Feuerwehrkräfte im Einsatz, dann hatte das gesamte Radfahrerfeld einschließlich der gestarteten Radfahrprofis den Landkreis Harburg durchquert und der logistisch perfekt organisierte Einsatz war beendet.
Bericht: Matthias Köhlbrandt, KPW; Pressestelle Feuerwehr Landkreis Harburg