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(psh) Egestorf. Die turnusgemäß anstehenden Neuwahlen der Führungsspitze standen im Mittelpunkt der jüngsten Jahreshauptversammlung der Stützpunktfeuerwehr Egestorf. Hierbei wurde Heiko Witte in seinem Amt als Ortsbrandmeister bestätigt. Hans-Heinrich Benecke, der bislang als stellvertretender Ortsbrandmeister seinen Dienst versah, kandidierte nicht mehr. Stefan Drewes, der sich in Egestorf bereits als Zugführer und darüber hinaus als Sicherheitsbeauftragter der Samtgemeindefeuerwehr einen Namen gemacht hat, soll Benecke nun im Amt folgen. Überwältigend war das in beiden Fällen fast einstimmige Wahlergebnis der Einsatzabteilung. Damit die Ernennung zu Ehrenbeamten auf Zeit erfolgen kann, muss der Wahlvorschlag der Egestorfer Feuerwehr in einer der nächsten Sitzungen des Samtgemeinderates noch bestätigt werden.

 

Derzeit zählt die Feuerwehr insgesamt siebenundfünfzig Mitglieder in der Einsatzabteilung und vierzehn Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung. Achtzehn Mädchen und Jungen versehen ihren Dienst in der Jugendfeuerwehr.

 

Seinen Dank für die geleistete Arbeit und auch das kameradschaftliche Miteinander auf allen Ebenen richtete Ortsbrandmeister Heiko Witte an die Einsatzabteilung, die im vergangenen Jahr zu fünfzig Einsätzen ausrücken musste. Dominiert wurde das Einsatzgeschehen einmal mehr von schweren Verkehrsunfällen auf Landstraßen aber auch der A7. Im Gedächtnis bleibt hier der Verkehrsunfall, bei dem eine ältere Dame als Geisterfahrerin einen schweren Verkehrsunfall verursacht hat, und ein vollendeter Suizid, der einige der zum Teil psychisch sehr belastenden Ereignisse in den Schatten gestellt hat. Erfreut zeigte sich Witte über die Zuverlässigkeit der Brandmeldeanlagen. Im Ausrückebereich der Feuerwehr Egestorf war nur ein einziges Mal ein Fehler der Anlass einer Alarmierung. In Allen anderen Fällen lag ein tatsächlicher Einsatz an. Dankende Worte fand Heiko Witte auch für die Zuwendung aus dem Gewinnsparen der Volksbank Lüneburger Heide e.G., der als Zuschuss für ein neues Zelt der Jugendfeuerwehr Verwendung fand. Abgerundet wurde das Jahr durch die Teilnahme und die Ausrichtung einiger Veranstaltungen sowie die Unterstützung des kulturellen Geschehens.

 

Auch aus den Reihen der Jugendfeuerwehr gab es nur Gutes zu berichten. So wurden nach Angaben von Jugendfeuerwehrwart René Fütterer bei fünfundsechzig Terminen insgesamt über zweitausend Dienststunden geleistet. Für die erfahrene Unterstützung in allen Belangen der Jugendfeuerwehr dankte Fütterer insbesondere seiner Stellvertreterin Saskia Lüssenheide.

 

In anstehenden Wahlen wurde Enno Schlumbom erneut zum Gerätewart gewählt. Als neuer Stellvertreter steht im ab sofort Jan-Hendrik Hauck zur Seite. Neuer Funkwart ist Kai Beitzer. In seinem Amt als Atemschutzgerätewart bestätigt wurde Daniel Wernicke bestätigt. In der Funktion des Zugführers steht nach der Wahl von Stefan Drewes zum stellvertretenden Ortsbrandmeister nun René Fütterer zur Verfügung. Tobias Bartels bleibt Gruppenführer und Björn Drewes ist in dieser Funktion neu im Amt.

 

Erstaunt über die Vielfältigkeit der Arbeit in den Feuerwehren und den erheblichen freiwillig geleisteten Aufwand zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger zeigte sich die stellvertretende Samtgemeindebürgermeisterin Kerstin Albers-Bullerjahn. In Ihren Grußworten überbrachte sie den Dank des Rates und der Verwaltung der Samtgemeinde Hanstedt, bevor sie über erfolgte und auch anstehende Investitionen aus dem Bereich der Feuerwehr informierte.

 

Im Namen der Gemeinde Egestorf sprach Bürgermeister Marko Schreiber seinen Dank aus. Geprägt sei das erfolgreiche Miteinander durch die Zuverlässigkeit, die bei der Feuerwehr selbstverständlich sei. In seiner Funktion als Ortsbrandmeister der Nachbarwehr Sahrendorf-Schätzendorf dankte Friedrich-Wilhelm Schlüschen für die kameradschaftlich und fachlich überaus wertvolle Zusammenarbeit.

 

Einen kurzen Einblick in das Feuerwehrgeschehen auf Samtgemeindeebene bot Gemeindebrandmeister Arne Behrens, der Nino Wittmann und Sven vom Lehn zu Feuerwehrmännern beförderte. Während René Hartmann zum Oberfeuerwehrmann befördert werden konnte, freute sich Hans-Heinrich Schwanemann über das Erreichen das Dienstgrades Hauptfeuerwehrmann. Zur Ersten Hauptfeuerwehrfrau wurde Saskia Lüssenheide ernannt. Auf Grund seiner Tätigkeit als Gemeindeausbildungsleiter wurde René Fütterer zum Oberlöschmeister befördert und Stefan Drewes darf sich nun Hauptlöschmeister nennen.

 

Lobende Worte für die gute Zusammenarbeit fand auch Kreisbrandmeister Volker Bellmann, der die Leistungen der Feuerwehr Egestorf würdigte. In seiner Ansprache ging Bellmann auf einige größere Einsätze im Landkreis Harburg ein und informierte über bevorstehende Neuerungen im Niedersächsischen Brandschutzgesetz.

 

Für ihre 25-jährige aktive Mitgliedschaft wurden Heiko Witte, Heinrich Vogt und Reiner Drewes geehrt. Bereits vierzig Jahre versieht Hans-Hermann Behr seinen Dienst in der Feuerwehr. Aus den Händen des Kreisbrandmeisters erhielt Richard Behr eine Auszeichnung für seine 60-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr. Die silberne Ehrenmedaille des Landkreises Harburg wurde an Rainer Lange verliehen.

 

2017 01 14 JHV OF Egestorf3

(v.l.): Hans-Heinrich Benecke, Heiko Witte und Stefan Drewes

 

2017 01 14 JHV OF Egestorf1

(v.l.): Sven vom Lehn, Saskia Lüssenheide, René Fütterer, Stefan Drewes, Nino Wittmann, Hans-Heinrich Schwanemann, René Hartmann

 

2017 01 14 JHV OF Egestorf2

(v.l.): Hans-Heinrich Benecke, Rainer Lange, Heiko Witte, Richard Behr, Reiner Drewes, Hans-Hermann Behr und Heinrich Vogt

 

 

Bericht: Pressestelle Feuerwehr Samtgemeinde Hanstedt

Fotos:  Pressestelle Feuerwehr Samtgemeinde Hanstedt

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Ausbildung erneut erfolgreich abgeschlossen – Gute Zusammenarbeit

 

Große Freude herrschte am vergangenen Samstag in Quarrendorf. Nach mehrwöchiger Ausbildung, in denen sich vierundvierzig junge Frauen und Männer aus den Samtgemeinden Jesteburg und Hanstedt mit den Grundlagen der Arbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr beschäftigten, konnten die erworbenen Kenntnisse jetzt in Form einer Abnahme überprüft werden.


Zusammen mit dem stellvertretenden Abschnittsleiter Jonny Anders attestierten Kreisausbildungsleiter Hans-Ulrich Dederke und dessen Stellvertreter Ralf vom Lehn allen Teilnehmern einen hervorragenden Abschluss des Lehrganges, der die frisch gebackenen Einsatzkräfte nun dazu befähigt im Rahmen von realen Feuerwehreinsätzen ihren Dienst für die Allgemeinheit abzuleisten.


Neben für die Feuerwehr typischen Fächern wie „Verbrennen und Löschen“ wurden unter vielen anderen beispielsweise auch die Themen „Gefahren an der Einsatzstelle“, „Fahrzeug- und Gerätekunde“ sowie „Psychosoziale Notfallversorgung“ behandelt. Ihre Kenntnisse im Bereich der Unfallverhütungsvorschriften konnten die jungen Einsatzkräfte auch bei den vielen praktischen Übungen vertiefen und schließlich unter Beweis stellen. Besonders die Feuerwehrdienstvorschrift 3 „Einheiten im Löscheinsatz“ galt es immer wieder zu üben und anhand praktischer Beispiele umzusetzen. Der Wissensstand der theoretisch vermittelten Inhalte wurde mittels eines Tests abgefragt und direkt vor Ort ausgewertet. Auch hier schnitt der gesamte Lehrgang mit einem überaus guten Ergebnis ab, sodass Gemeindebrandmeister Michael Matthies (SG Jesteburg) und der stellvertretende Gemeindebrandmeister Michele Quattropani (SG Hanstedt) allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern abschließend ihre Glückwünsche zum bestandenen Lehrgang aussprechen konnten.

 

Zu den Gratulanten gehörten neben den aus beiden Samtgemeinde entsendeten Ausbildern auch die Gemeindeausbildungsleiter Marco Küsel mit seinem Stellvertreter Thomas Csoti, sowie
Gemeindeausbildungsleiter René Fütterer mit seiner Stellvertreterin Svenja Reucher. Mit einem großen Applaus bedankten sich die frisch ausgebildeten Feuerwehrleute bei den Ausbildern aber auch bei Tanja Herbstreit, Nicole Dohrmann und Anna Matthis, die dem gesamten Lehrgang bei der praktischen Ausbildung als Verpflegungsteam zur Verfügung standen. Zum Dank wurden von den Gemeindeausbildungsleitern beider Samtgemeinden ein kleines Geschenk überreicht.

 

Abgeschlossen wird die nun vor den Feuerwehrmannanwärtern und –anwärterinnen liegende Zeit mit der Verpflichtung, die im Rahmen des Kreisfeuerwehrtages 2017 stattfinden wird und nach deren Teilnahme dann auch die Beförderungen zur Feuerwehrfrau bzw. zum Feuerwehrmann vorgenommen werden können.

 

2016 Truppmann 2 1

 

2016 Truppmann 2 2

 

Bericht & Fotos: Pressestelle Feuerwehr Samtgemeinde Hanstedt

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Hans Hermann Behr mit der silbernen Ehrenmedaille des Kreisfeuerwehrverbandes ausgezeichnet

 

(psh) Egestorf. Anlässlich der Jahreshauptversammlung der Egestorfer Feuerwehr konnte Ortsbrandmeister
Heiko Witte von insgesamt einundsechzig zum Teil schweren und auch belastenden Einsätzen berichten, die
die sechzig Mitglieder der Einsatzabteilung im vergangenen Jahr bewältigen mussten. Neben einer Vielzahl
von Fahrzeugbränden standen jedoch erneut technische Hilfeleistungen auf der BAB 7 im Vordergrund, bei
der es neben vielen Verletzten auch einige Todesopfer zu beklagen gab. Das Zusammenwirken mit der
benachbarten Feuerwehr aus Sahrendorf-Schätzendorf gehört laut Witte inzwischen und glücklicherweise zur
Normalität, was jedoch nicht heißen soll, dass man sich nicht weiterhin über den Erfolg der gemeinsamen
Arbeit freue. Schließlich stelle man gemeinsam immerhin über einhundert Einsatzkräfte zur Verfügung. Im
Egestorfer Feuerwehrhaus waren darüber hinaus an jedem zweiten Tag Aktivitäten zu verzeichnen, was
zeigt, dass man sich neben den Einsätzen und Übungsdiensten auch mit vielen andere Aktivitäten beschäftigt
und es somit immer etwas zu tun gibt. Witte dankte in diesem Zusammenhang seiner sechzig Personen
zählenden Einsatzabteilung aber auch den Funktionsträgern, die ihre Arbeit in hervorragender Art und Weise
verrichten. Schlussendlich zeigte sich der Egestorfer Ortsbrandmeister auch über die vierzehn Mitgliedern der
Alters- und Ehrenabteilung erfreut, die sich auch weiterhin mit Ihrer Wehr verbunden fühlen.


Die Berichte der Funktionsträger zeigten, dass man in Egestorf auch technisch auf dem aktuellen Stand sei
und sich alle Gerätschaften in einem sehr guten Zustand befinden. Auch aus der elf Jugendlichen starken
Jugendfeuerwehr konnte nur positives berichtet werden.


Im Auftrag von Rat und Verwaltung dankte Samtgemeindebürgermeister Olaf Muus den Mitgliedern der
Egestorfer Wehr für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit. Muus hob die Zuverlässigkeit der Feuerwehr
vor, die rund um die Uhr für die Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger sorge und wünschte ein immer wieder
gesundes Zurückkehren von hoffentlich wenigen Einsätzen.


Auch Marko Schreiber, Bürgermeister der Gemeinde Egestorf,hatte zu danken. Beeindruckt zeigte er sich
von den vielen Einsätzen und Aktivitäten, die der Feuerwehr trotzdem noch Raum zur Unterstützung vieler in
Egestorf anfallender Aufgaben lassen.


Von einer der weisesten Entscheidungen, nämlich der Förderung einer Zusammenarbeit der Feuerwehren
aus Egestorf und Sahrendorf-Schätzendorf, sprach Friedrich-Wilhelm Schlüschen. Die „auf Augenhöhe
stattfindende“ gemeinsamen Abarbeitung von zum Teil auch schwierigen Einsätzen, das gegenseitige
Unterstützen sowie das kameradschaftliche Miteinander sei eine tolle Erfahrung für seine Mannschaft und
auch ihn selbst, so der Ortsbrandmeister der Wehr Sahrendorf-Schätzendorf.


Bei turnusmäßig anstehenden Wahlen wurden Stefan Drewes zum Zugführer und René Fütterer sowie
Bernhard Frölich jeweils zu Gruppenführern gewählt.

 

Einen Rückblick zum vergangenen Jahr aus der Sicht der Samtgemeindefeuerwehr bot der stellvertretende
Gemeindebrandmeister Michele Quattropani, der Jonas Benecke, Kirian Drewes, Stefan Drewes, René
Fütterer, Jan-Hendrik Hauck, Alexander Kirstein und Rüdiger Sawatzki in ihren jeweils nächst höheren Rang
beförderte.


Auch aus dem Geschehen auf Kreisebene wurde Berichtet. So informierte der stellvertretende Abschnittsleiter
Heide, Jonny Anders die Anwesenden über diverse aktuelle Neurungen, bevor er den Ersten
Hauptfeuerwehrmann Hans-Hermann Behr auf Grund seiner über viele Jahre hinweg kontinuierlichen
Leistungen mit der silbernen Ehrenmedaille des Kreisfeuerwehrverbandes Landkreis Harburg e.V.
auszeichnen durfte.

 

2015 2 JHV

 

2015 1 JHV

Hans-Hermann Behr

 

Bericht & Fotos: Pressestelle Feuerwehr Samtgemeinde Hanstedt

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Stark gestiegenes Einsatzaufkommen und hervorragende Zusammenarbeit unter den einzelnen Wehren

 

(psh) Hanstedt. „Wir können auf ein bewegtes aber auch überaus erfolgreiches Feuerwehrjahr zurückblicken.“ so Gemeindebrandmeister Arne Behrens bei der Vorstellung seines Jahresberichts, der im zweiten Jahr nach seiner Amtsübernahme Themen wie etwa die Einführung des Digitalfunks, die Ausstattung aller Stützpunktwehren mit Wärmebildkameras sowie deren begonnenen Vereinheitlichung von Gerätschaften aus dem Bereich der Technischen Hilfeleistung als erfolgreich abgeschlossen betrachten kann. Hinsichtlich der Fahrzeugausstattung zeigte sich Behrens sehr zufrieden. Während ein neuer Einsatzleitwagen (ELW 1) für die Samtgemeindefeuerwehr in Dienst gestellt werden konnte, wurde die Ersatzbeschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeuges für die Ortswehr Wesel bereits in Auftrag gegeben. Ferner wurde von der Samtgemeinde Hanstedt ein durch die Stützpunktwehr Hanstedt aus Eigenmitteln beschafftes Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) als Spende angenommen. Vorbehaltlich der noch ausstehenden Zustimmung des Samtgemeinderates soll im kommenden Jahr der zweite Bauabschnitt für das Feuerwehrhaus in Evendorf realisiert werden. In diesem Zusammenhang sprach Gemeindebrandmeister Arne Behrens den Mitgliedern der Feuerwehr Evendorf für deren enorme Eigenleistung beim Bau des ersten Bauabschnittes seinen besonderen Dank aus. Bereits beauftragt werden hingegen kann der Anbau des Feuerwehrhauses der Stützpunktwehr Brackel.

 

Im Zusammenhang mit den in den nächsten Jahren zu beschaffenden Tragkraftspritzenfahrzeugen (TSF und TSW-W) beschäftigt sich derzeit eine neu eingerichtete Arbeitsgruppe, die hinsichtlich der Technik und unter Berücksichtigung der unterschiedlichen örtlichen Begebenheiten eine einheitliche Leistungsbeschreibung für Fahrgestelle, die feuerwehrtechnische Beladung sowie die erforderlichen Sonderausstattungen erarbeitet.

 

Auch auf der politischen Ebene wurden gemeinsam mit den Verantwortlichen die Weichen für die Zukunft gestellt. Neben der Fortschreibung des Feuerwehrkonzeptes erhielten die Feuerwehren eine neue Satzung. Lobenswert sei die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Feuerwehr. Insbesondere bei Samtgemeindebürgermeister Olaf Muus, seinen Stellvertretern sowie den Ausschuss- und Ratsmitgliedern sei sich für das stets offene Ohr zu bedanken.

 

Als auch weiterhin „noch immer problematisch“ stellte sich im vergangenen Jahr die Situation an der Niedersächsischen Akademie für Brand und Katastrophenschutz (NABK) dar. Den Wehren wurde wiederholt nur ein Bruchteil der dort angeforderten Lehrgänge zugeteilt. Begründet ist dies unter anderem mit den personellen Problemen an der NABK, für die die Landesregierung verantwortlich ist. Weiterhin hat die Schließung der Feuerwehrschule für die Nutzung als Unterkunft von Flüchtlingen dazu beigetragen dass die Lage sich eher verschlechtert hat. Als hervorragend hingegen kann die Aus- und Fortbildung auf Samtgemeindeebene bezeichnet werden. Im letzten Jahr konnten neben dem Lehrgang Truppmann Teil 1, der seit vielen Jahren erfolgreich und gemeinsam mit der Samtgemeinde Jesteburg durchgeführt wird, erstmals auch gut angenommene Fortbildungsveranstaltungen für Führungskräfte zu den Themen „Krisenintervention“ und „Alternative Antriebe“ angeboten und umgesetzt werden.

 

Im Blick auf die bevorstehenden Jahre soll im Bereich Fahrzeugersatzbeschaffungen ein durch Landesmittel bezuschusster Schlauchwagen (SW-KatS) für die Feuerwehr Evendorf bestellt werden. Dieser ersetzt ein von der Samtgemeinde Hanstedt vom Bund übernommenes Löschgruppenfahrzeug (LF 16) Für 2017 ist ein neues Löschgruppenfahrzeug für die Stützpunktwehr Brackel vorgesehen.

 

Aus den zehn Jugendfeuerwehren geht seit vielen Jahren der Nachwuchs für die Einsatzabteilungen hervor. Neben einer feuerwehrtechnischen Ausbildung beschäftigen sich die Jugendlichen auch mit Spielen, Wettbewerben, der Teilnahme an Zeltlägern und Ausfahrten sowie vielen anderen Aktivitäten. „Ohne den Einsatz anderer zu schmälern sei den Verantwortlichen für die Jugendfeuerwehren, die sich neben dem eigentlichen Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr und durch unermüdlichen Einsatz bei der Jugendfeuerwehr verantwortlich zeigen, besonders zu danken!“ so Arne Behrens.

 

Der Personalstand der Feuerwehren der Samtgemeinde Hanstedt in Zahlen:

Mitglieder der fünfzehn Einsatzabteilungen: 603, davon 82 Frauen
Mitglieder der zehn Jugendfeuerwehren: 158, davon 49 Mädchen
Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung: 199


Das Einsatzaufkommen bewertete Behrens erneut als Überdurchschnittlich. Bereits zwanzig Minuten nach dem Wechsel zum Jahr 2015 mussten mehrere Feuerwehren zu einem größeren Brandeinsatz nach Hanstedt ausrücken. Von unzähligen Hilfeleistungseinsätzen, die die Sturmtiefs „Niklas“ und „Elon“ verursacht hatten, galt es auch in diesem Jahr wieder zu vielen Fahrzeug- und Gebäudebränden, aber auch zu Verkehrsunfällen auf den Landstraßen und den Autobahnen auszurücken. Auch eine nicht beherrschbare Menge an Öl im Regenrückhaltebecken beschäftigte die Feuerwehr. Erfreulicherweise konnten auch mehrere Tiere gerettet werden. Im Rahmen der insgesamt 387 zu absolvierenden Einsätzen (72 Brände, 299 Technische Hilfeleistungen und 16 sonstige Einsätze) wurden zweiundvierzig Personen gerettet. Für vier Menschen kam trotz des Einsatzes der Feuerwehr leider jede Hilfe zu spät. Als „hervorragend“ sei die Zusammenarbeit der Wehren untereinander zu bezeichnen – müssen sich diese insbesondere am Tage doch meist gegenseitig unterstützen.

 

Für Ihren zum Teil auch gefährlichen Einsatz zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger in der Samtgemeinde Hanstedt bedankte sich der Hanstedter Feuerwehrchef bei allen Mitgliedern der Einsatzabteilungen sowie den vielen Funktionsträgern auf Orts- und Samtgemeindeebene ohne die ein reibungsloser Ablauf bei der aus fünfzehn Ortswehren bestehenden und damit der größten Feuerwehr des Landkreises Harburg nicht möglich wäre.

 

 

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Bericht & Foto: Pressestelle Feuerwehr Samtgemeinde Hanstedt