Freiwillige Feuerwehr

Egestorf

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Freiwillige Feuerwehren der Samtgemeinde Hanstedt unter neu aufgestellter Führung
Arne Behrens bleibt Gemeindebrandmeister – Sebastian Seier wird sein neuer Stellvertreter
(fba) Hanstedt. Die Freiwilligen Feuerwehren der Samtgemeinde Hanstedt bekommen eine neu aufgestellte Führung: während der amtierende Gemeindebrandmeister Arne Behrens sein Amt für weitere sechs Jahre innehaben wird, wird Sebastian Seier aus Asendorf sein neuer Stellvertreter. Er folgt damit auf die beiden bisherigen Stellvertreter Matthias Becker aus Schierhorn und Michele Quattropani aus Hanstedt. Im Rahmen der Sitzung des Samtgemeinderates, bei der auch zahlreiche Führungskräfte der einzelnen Ortswehren anwesend waren, wurden beide jeweils einstimmig vom Rat gewählt. Der Samtgemeinderat folgt damit dem Votum der Ortsbrandmeister und deren Stellvertreter. Diese hatten das neue Führungsduo bereits im Mai gewählt. Die offizielle Amtszeit startet am 01.11.2019 um 0:00 Uhr.


Der 47-jährige Gemeindebrandmeister Arne Behrens ist seit 1990 Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr Brackel und hat seitdem diverse Ämter und Führungspositionen innegehabt. So war er unter anderem von 1996 bis 2013 fast 20 Jahre in der Pressearbeit der Samtgemeindefeuerwehr aktiv. 2001 bis 2013 war er zudem stellvertretender Gemeindebrandmeister, bevor er 2013 schließlich Gemeindebrandmeister wurde. Behrens, der hauptberuflich als Hausmeister in drei Grundschulen, zwei Sporthallen und einem Kindergarten der Samtgemeinde Hanstedt arbeitet, lebt mit seiner Frau auf einem kleinen Hof in Brackel. In seiner feuerwehrfreien Zeit kümmert er sich dort um seine Hühnerzucht und seine Schafhaltung. „Ich wünsche mir, dass die Verbindung und der Zusammenhalt zwischen den 15 Freiwilligen Feuerwehren, der Verwaltung, dem Rat der SG Hanstedt und dem Bürger weiter ausgebaut wird!“, so Behrens. Auch die gute Ausrüstung und Ausbildung der Feuerwehren sowie die Mitgliedergewinnung will er in den Mittelpunkt seiner zweiten Amtszeit stellen.


Der neue stellvertretende Gemeindebrandmeister, Sebastian Seier, lebt mit seiner Frau und seinen beiden kleinen Kindern in Asendorf. In seiner Freizeit geht er gerne laufen, fährt Mountainbike oder spielt Schlagzeug. Der 35-jährige ist seit vielen Jahren unter anderem als Werksfeuerwehrmann und Brandschutzverantwortlicher in einem Hamburger Energieunternehmen tätig und somit fachlich bestens für seine neue Aufgabe geeignet. 2016 trat Seier in die Freiwillige Feuerwehr Asendorf ein. Nur ein Jahr später wurde er dort zum stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt. Seitdem hat er unter anderem die Mitgliedergewinnung erfolgreich in den Vordergrund gestellt und vorangetrieben. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe und über das entgegengebrachte Vertrauen der Ortsbrandmeister, deren Vertreter und des Samtgemeinderates!“, so Seier. Er möchte auf der tollen Arbeit der Feuerwehren in der Samtgemeinde aufbauen und diese weiterführen, um so die Samtgemeindefeuerwehr gut für die Zukunft aufzustellen. Als Themenschwerpunkte nannte er unter anderem das Feuerwehrkonzept, das Thema Tagesverfügbarkeiten und den technischen Wandel, welcher die Feuerwehren auch in Zukunft immer wieder vor Herausforderungen stellen wird.


Nach der erfolgreichen Wahl übergab Samtgemeindebürgermeister Olaf Muus beiden feierlich ihre Ernennungsurkunden. „Ich freue mich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit!“, so Muus. Weiterhin bedankte sich Muus bei den beiden scheidenden stellvertretenden Gemeindebrandmeistern für ihre geleistete Arbeit. Sowohl Matthias Becker als auch Michele Quattropani hatten das Amt des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters seit 2013 inne und standen für keine zweite Amtszeit zur Verfügung. Beide haben sich in den sechs Jahren im Amt stets für die Belange der einzelnen Ortswehren und der Samtgemeindefeuerwehr eingesetzt und sich so sehr im Feuerwehrwesen verdient gemacht.


Ein gelungener Tag für die Jugendfeuerwehren
(jma) Egestorf: Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr Egestorf fand der Jugendfeuerwehrtag der Samtgemeinde Hanstedt in Egestorf statt.

Bis auf Elfmeterschießen, stand Fußball auf dem Sportplatz des MTV nicht auf dem Programm. Völkerball und “Spiel ohne Grenzen“ waren angesagt.

Alle 10 Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde mit 140 Mädchen und Jungen wetteiferten beim Kistenlauf, Frisbee und verschiedenen anderen Aufgaben um die

besten Plätze. 51 Betreuer sorgten für den reibungslosen Ablauf. Beim Völkerball hatte die Gruppe Brackel 1 die Nase vorn. Die Gruppe Wesel 4 erfreute sich über

den ersten Platz beim “Spiel ohne Grenzen“.

 

Schon traditionell ist das Elfmeterschießen. Hier mussten die jüngsten Mitglieder der Jugendwehren, als Elfmeterschützen, den im Tor stehenden

Gemeindebrandmeister Arne Behrens, die Samtgemeindejugendwartin Nicole Heerßen und die Jugendwartin Saskia Ramm überwinden.

Mit den meisten Elfmetertoren erzielte die Jugendfeuerwehr Quarrendorf den ersten Platz.


Als Ehrengäste hatten sich zahlreiche Ortsbrandmeister, der Egestorfer Bürgermeister Marco Schreiber und der Samtgemeindebürgermeister Olaf Muus eingefunden.

Neben den Dankesworten, wünschte man der Jugendfeuerwehr Wesel viel Erfolg beim Bundesentscheid. Für gewöhnlich ist der Samtgemeindejugendfeuerwehrtag

die letzte Veranstaltung im laufenden Jahr. Nicht für die Jugendfeuerwehr Wesel, denn die reist am nächsten Wochenende am 08.- und 09. September zum

Bundesentscheid nach Xanten in Nordrhein-Westfalen.

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(jma) Egestorf:Durch regelmäßige Übungen und Fortbildungen müssen sich die Feuerwehren auf die Neuerungen der Automobilhersteller vorbereiten.
Auf den Rescue-Days wird besonders auf diese Anforderungen eingegangen. Die Rescue-Days finden bundesweit einmal jährlich in verschiedenen Regionen statt. Die Rescue-Days 2017 in Schwarzenbeck haben auch Feuerwehrmitglieder aus der Samtgemeinde besucht. Als Multiplikatoren geben diese ihre gewonnen Erkenntnisse in die Ortswehren weiter.

 

Die Feuerwehren Egestorf und Sahrendorf/Schätzendorf haben kürzlich wieder zu dem Thema “Retten von eingeklemmten Personen aus Fahrzeugen“ eine Übungsreihe durchgeführt.

 

Jedes moderne Fahrzeug ist mit zahlreichen Sicherheitssystemen ausgestattet. Etliche Airbags und Gurtstraffer sind verbaut. Beim Trennen von Fahrzeugteilen dürfen die Airbags- und Gurtstraffer-Systeme nicht beschädigt werden. Die Airbags könnten unbeabsichtigt auslösen, auch eine Explosion der Treibladungen der Airbags und Gurtstraffer könnte eine Folge sein und die Verunfallten, sowie die Einsatzkräfte gefährden. Die Hersteller der Fahrzeuge haben für jeden Fahrzeugtyp Rettungskarten erstellt. Anhand dieser Karten können die Einsatzkräfte erkennen, wo das Trenngerät gefahrlos einzusetzen ist. Verstärkte Karosserieteile, gehärtete Metalle werden in der Fahrgastzelle eingesetzt. Die Gerätschaften, wie Schere und Spreitzer, müssen diesen Gegebenheiten angepasst werden.

 

Nicht nur die Karosserie fordert die Einsatzkräfte. Unterschiedliche Antriebsarten erfordern unterschiedliche Einsatztaktiken. Zu den herkömmlichen kraftstoffbetriebenen Fahrzeugen, kommen gasbetriebene hinzu. Verschiedene Gase werden als Treibstoff genutzt. Jedes Gas hat unterschiedliche Eigenschaften, die bei der Bewältigung eines Einsatzes berücksichtigt werden müssen. Die nächste Herausforderung für die Feuerwehren ist die wachsende Elektromobilität.

 

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Egestorf. Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Egestorf, zu der sich die Mitglieder der Wehr im Gerätehaus trafen, konnte Ortsbrandmeister Heiko Witte eine positive Jahresbilanz ziehen: so mussten 2018 weniger Einsätze gefahren werden als noch 2017, weiterhin konnte der Personalstand weiter ausgebaut werden. Als krönenden Abschluss wurden kurz vor Weihnachten die Verträge über einen Ankauf einer ehemaligen Gewerbehalle, die zum Feuerwehrgerätehaus umgebaut werden soll, unterschieben. Der Einladung zur Versammlung waren, neben zahlreichen Mitgliedern der Wehr, der Samtgemeindebürgermeister Olaf Muus, der stellv. Gemeindebürgermeister Hans-Joachim Menke, der stellv. Kreisbrandmeister Sven Wolkau sowie der Gemeindebrandmeister Arne Behrens gefolgt.
 
In seinem Jahresrückblick berichtete Witte von 19 Brandeinsätzen sowie 31 Hilfeleistungseinsätzen, zu denen die Wehr Egestorf im vergangenen Jahr ausrücken musste. Damit mussten mit insgesamt 50 Einsätzen deutlich weniger Einsätze abgearbeitet werden als noch im Jahr 2017 mit 84 Einsätzen. Zu den meisten Einsätzen kam es auf der angrenzenden Autobahn A7: dort galt es, diverse PKW- und Busbrände sowie verschiedene Unfallschadenslagen abzuarbeiten. Auch bei einem Großbrand in Eddelsen waren die Kräfte der Wehr Egestorf gefordert. Der Personalstand konnte mit aktuell 63 aktiven Mitgliedern um ein Mitglied gesteigert werden. Der Altersdurchschnitt ist mit 37,5 Jahren weiter gesunken, auch dieser Umstand sei als positiv zu bewerten, so Witte. Die Wehr Egestorf und die Samtgemeinde Hanstedt erhielten Ende des vergangenen Jahres die Gelegenheit, eine Gewerbehalle im Egestorfer Gewerbegebiet anzukaufen. Diese Gewerbehalle soll zu einem neuen Feuerwehrgerätehaus umgebaut werden, mit den Umbauarbeiten soll im Laufe des Jahres begonnen werden. „Wir hoffen, dass wir Anfang 2020 in das neue Feuerwehrhaus umziehen können“, so der Ortsbrandmeister.
 
Auch Jugendwartin Saskia Ramm konnte viel Positives berichten: Dank vieler Neueintritte konnte sich die Jugendfeuerwehr um vier Mitglieder vergrößern: aktuell sind dort sieben Jungen und sechs Mädchen aktiv. In insgesamt 47 Diensten wurden im vergangenen Jahr rund 830 Std Dienst geleistet. „Und da ist das Zeltlager in Vahrendorf noch nicht mit eingerechnet. Sonst kommen wir auf über 1900 Std“, so die Jugendwartin. Sie brachte ihren Dank gegenüber ihrem Stellvertreter sowie der ganzen Wehr zum Ausdruck.
 
In seinen Grußworten berichtete der Gemeindebrandmeister Arne Behrens von den Vorkommnissen in der Samtgemeindefeuerwehr. Im vergangenen Jahr waren demnach, wie auch bei der Wehr Egestorf, deutlich weniger Einsätze abzuarbeiten. Dies sei unter anderem dem Umstand zu verdanken, dass es im vergangenen Jahr nur ein größeres Unwetter gegeben habe. 2017 waren es noch vier Unwetter, bei denen die Kräfte der 15 Feuerwehren der Samtgemeinde gefordert waren. Im Anschluss durfte er noch diverse Beförderungen und Ehrungen aussprechen: Andrejs Aleksejevs, Lennart Ranf und Nino Wittmann wurden zu Oberfeuerwehrmännern befördert. Lars Ehrhorn, Steffen Häusler, Marc Nerenberg und Linus Putensen dürfen sich nun Feuerwehrmann nennen. Kai Beitzer zeichnete er für 25-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr aus.

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 Bericht & Fotos: Florian Baden Pressestelle Feuerwehr Samtgemeinde Hanstedt